Anton Yelchin (1989-2016)

Anton Yelchin (1989-2016)

Das letzte Mal auf der großen Leinwand gesehen habe ich ihn vor ein paar Monaten in Zürich, als Jeremy Saulniers Green Room gezeigt wurde. Dort befand sich Anton Yelchin irgendwo im Nirgendwo und kämpfte gemeinsam mit Alia Shawkat und Imogen Poots ums Überleben, denn als Leadsänger einer Punkband hatte er die anwesenden Neo-Nazis bei seinem Gig richtig in Rage gebracht. Das war eine unglaublich intensive Performance und nach Like Crazy vielleicht der absolute Beweis für mich, dass dies erst der Anfang einer richtig aufregenden Karriere ist.

Schon davor zeugte Anton Yelchins Rollenauswahl von bemerkenswerter Vielfalt und ließ nur erahnen, was in den nächsten Jahren noch alles kommen würde. Angefangen bei Stark Trek über Only Lovers Left Alive bis hin zu Alpha Dog – selbst in der düsteren Post-Apokalypse von Terminator: Salvation hat er bleibenden Eindruck hinterlassen. Und dann zerstört auf einmal an einem Sonntagabend die Meldung seines tragischen Todes diese Illusion. Einfach so. Was werde ich diese panisch-beruhigenden Augen vermissen. RIP.

Star Trek © Paramount Pictures / Like Crazy © Paramount Pictures

Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
Matthias


YOU MAY LIKE