Creation Sequence from Darren Aronofsky’s Noah

Creation Sequence from Darren Aronofsky's Noah

Noah von Darren Aronofsky war sicherlich nicht der Film, den ich erwartet hatte und dennoch fällt es mir schwer, sich seiner faszinierenden Anziehungskraft zu entziehen. Es ist höchst interessant und in vielen Ansätzen um einiges ambitionierter als so manch anderer Film, der eine Geschichte aus er Bibel adaptiert. Nicht zuletzt hat mich hier die (post-)apokalyptische Grundstimmung und Inszenierung beeindruckt, die Noah aus den Ketten des sandigen Bibelfilms in beinahe schon visionäre Sphären katapuliert: Die Welt ist bereits zu einem Ort der Verdammnis verkommen und wartet regelrecht darauf, in ihrer eigenen Grausamkeit zu ersticken. Wann dieser Zeitpunkt ist, wird nie konkret erwähnt. Trotzdem liefert Darren Aronofsky zahlreiche Hinweise, dass sich das Geschehen in der Zukunft abspielt – angefangen bei mutierten Tierwesen bis hin zu dieser starken Creation Sequence, die nicht nur die Gräueltaten der Vergangenheit illustriert, sondern ebenfalls den Bezug zur Gegenwart herstellt. Drei Minuten visueller Wahnsinn und Russell Crowes zartbesaitet Stimme im Hintergrund.

Noah © Paramount Pictures
Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
Matthias


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