Filmblog-Adventskalender 2014: Türchen #12

 Filmblog-Adventskalender 2014: Türchen #12

Der 12. Dezember war dieses Jahr für mich immer fest mit der Veröffentlichung von Marco Polo auf Netflix konnotiert. Vor ein paar Wochen bekam er jedoch eine völlig neue Bedeutung, als mir Alex das entsprechende Türchen im Filmblog-Adventskalender zur persönlichen Ausgestaltung überließ. Was sich hinter der ganzen Aktion verbrigt, dass wisst ihr sicherlich. Wenn nicht, gibt es auf real virtuality eine kurze Erklärung mitsamt passender Übersicht zu allen 24 Türchen des Filmblog-Adventskalenders 2014.

So, jetzt steht natürlich die knifflige Frage im Raum: Welches Geschenk beziehungsweise welche Geschenkidee empfehlen. Ich bin in solche Sache meistens schlecht, wenn mir nicht zufällig wie im vergangenen Jahr eine witzige Idee zufällig über den Weg läuft. Zwölf Monate später wurde mir dieses Glück leider nicht zu Teil. Daher habe ich mir doch ein paar Gedanken gemacht und bin schließlich auf eine Sache gekommen, die mir dieses Jahr sehr viel Freude bereitet hat. Dabei handelt es sich allerdings um keinen Film, sonern ein Buch: Steven Spielberg und seine Filme.

Das Werk stammt aus der Feder von Georg Seeßlen und ist mir vor ein paar Monaten mehr oder weniger ungeplant in die Hände gefallen. Entgegen der meisten anderen Bücher, die sich vor einem ähnlichen Zeitraum bei mir angesammelt haben, bin ich mit Steven Spielberg und seinen Filmen bereits fertig. Ja, mit so viel Begeisterung habe ich schon lange kein Buch mehr gelesen. Ich habe regelrecht jede Seite genossen und (wieder einmal) meine unendliche Liebe zu Steven Spielbergs Kino neu entdeckt.

Georg Seeßlen schreibt mit unglaublicher Leichtigkeit kluge Dinge aus spannenden Blickwinkeln zu sämtlichen Filmen, die von Steven Spielberg für die große Leinwand inszeniert wurden. Darüber hinaus werden aber ebenso seine Fernsehproduktionen und Tätigkeiten als Drehbuchautor, Produzent, etc. thematisiert. Purer Spielberg also. Und so wunderbar aufbereitet, dass ich es am liebsten gleich nochmal lesen würde, hätte ich nicht noch so viele unangetastete Bücher hier rumliegen. Ein paar meiner Gedanken, die ich aus der Lektüre mit genommen habe, sind natürlich auch irgendwo auf diesem Blog festgehalten, so beispielsweise zu Saving Private Ryan, A.I., Minority Report und War of the Worlds.

[Nachtrag: Zum Thema Steven Spielberg bin ich dieses Jahr außerdem über zwei super interessante Dinge getolpert, einmal über diese äußerst sehenswerten Video-Essays und einmal über diesen großartigen Recut von Raiders of the Lost Ark.]

Steven Spielberg und seine Filme © Schüren

 

Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
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