Marvel’s Inhumans – Season 1, Episode 1 & 2 – Recap

Marvel's Inhumans - Season 1, Episode 1 - Recap

Ein Scheitern auf ganzer Linie – leider lässt sich über Marvel’s Inhumans wirklich nichts Positives sagen, außer vielleicht die Ambition, die irgendwo in der Theorie dieser Serie verborgen liegt. Die ersten zwei Episoden gleichen einer schlampig ausgeführten Idee, die maximal unkreativ umgesetzt wurde. Zwar hat sich das Desaster vor allem durch den Auftritt bei der TCA angekündigt, doch das schlussendliche Ergebnis lässt nach all den Mühen, die offenbar/angeblich in die Produktion geflossen sind, wirklich nur noch den Kopf darüber schütteln, was hier alles schief gelaufen ist. Auf moviepilot: Marvel’s Inhumans – Pures Chaos in der Marvel-Maschinerie

[…] Es ist frustrierend zu sehen, wie schlecht entsprechende Szenen geschrieben und umgesetzt sind. Marvel’s Inhumans versagt am grundsätzlichen Worldbuilding, das die Serie so dringend nötig hätte, zumal sie von einer wirklich interessanten Welt erzählt, die auch ein neues Licht auf die mehr oder weniger festgefahrenen Strukturen des Marvel-Universums wirft. So sehen die Inhumans in den Menschen nicht nur eine Gefahr, da diese vorrangig zur kriegerischen Auseinandersetzung neigen, sondern auch eine niedere Spezies, die im Untergrund arbeiten muss, während es sich die begabteSchicht am anderen Ende der Nahrungskette gut gehen lässt. Nach knapp eineinhalb Stunden erweckt Marvel’s Inhumans allerdings den Eindruck, mit einer solch komplexen, aber serienfreundlichen Thematik völlig überfordert zu sein. Selbst Lockjaw, die riesige Bulldogge der Inhumans, die sich teleportieren kann, sorgt am Ende für nicht mehr als ein müdes Schulterzucken.

Marvel’s Inhumans © ABC

Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
Matthias


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