Musik & Film #16: Mad World

Musik & Film #16: Mad World - Donnie Darko

Auf moviepilot hatte ich diesen Moment bereits verewigt, jetzt möchte ich den emotionalsten Augenblick in Richard Kellys Donnie Darko ebenfalls in dieser Rubrik erwähnen. Zwar bin ich mir nicht mehr sicher, wie mir das Film in seiner Gesamtheit unterdessen gefällt, da die letzte Sichtung schon einige Jahre zurückliegt. Dennoch ist die Erinnerung an dieses außergewöhnliche Werk eine besondere, an die ich mich gerne entsinne. Alleine Gary Jules‚ und Michael Andrews‚ Mad World-Version genügt, um mich an 108 magische Minuten zu erinnern, die mich damals sehr bewegt haben. Die Angst bleibt, dass diese Magie mit der Zeit verloren gegangen ist. Doch sobald ich mir erwähnte Szene anschaue, ist es wie beim ersten Mal.

The dreams in which I’m dying are the best I’ve ever had

Der erste abendfüllende Spielfilm von Regisseur Richard Kelly ist ein seltsames und zugleich faszinierendes Zusammenspiel der unterschiedlichsten Genres. Er gruselt, ist mysteriös und irgendwo dazwischen wird der alltägliche Wahnsinn einer Coming-of-Age-Geschichte erzählt. Nachdem sich in diesem einmaligen Geflecht der eigene Mikrokosmos überschlagen hat und die gewohnte Welt für Donnie Darko zu zerbrechen droht, setzt Mad World interpretiert von Michael Andrews und Gary Jules Jouvenat ein und hinterlässt für einen Moment einen fast schon lähmenden Eindruck.

Donnie Darko © Ascote Elite

Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
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  • Schön beschrieben. Auch bei mir hatte der Song eine lähmende Wirkung und sorgte für eine fantastische Erstsichtung des Films, die mir noch lange nachhing.

  • Ich hab‘ den Song von Gary Jules das erste Mal als Hintergrundmusik in einem Restaurant in England gehört und habe daraufhin den Film gesehen, weil mich das Lied tief berührte. Es ist definitiv ein Film, den man alle paar Jahre mal wieder sehen sollte.

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