Musik & Film #3: Don’t You (Forget About Me)

Musik & Film #3: Don't You (Forget About Me)

Viele Worte sind nicht nötig, um die Rahmenhandlung von The Breakfast Club zu erzählen. Fünf Jugendliche werden am Wochenende mehr oder weniger gezwungen in die Schule zu Nachsitzen vorgeladen. Was allerdings in den gut eineinhalb Stunden Laufzeit zwischen den Kollegen, die sich im Grunde wie Fremde begegnen, passiert, ist ein außergewöhnliches Erlebnis, das mich mehr mitgenommen hat, als ich es anfangs für möglich hielt. Das von John Hughes 1984 inszenierte Werk war eine emotionale Achterbahnfahrt und traf – wie zuletzt im Kino The Perks of Being a Wallflower – sehr viele richtige Töne. Dazu gehört nicht zuletzt auch der abschließende Off-Kommentar des Films: Untermalt mit Don’t You (Forget About Me) von den Simple Minds verabschieden sich Brian (Anthony Michael Hall), John (Judd Nelson), Claire (Molly Ringwald), Allison (Ally Sheedy) und Andrew (Emilio Estevez) nach einem ereignisreichen Tag. Nach dieser letzten Einstellung ist nichts mehr so, wie es vorher einmal war.

Dear Mr. Vernon, we accept the fact that we had to sacrifice a whole Saturday in detention for whatever it was we did wrong. What we did was wrong. But we think you’re crazy to make us write an essay telling you who we think we are. You see us as you want to see us… In the simplest terms, in the most convenient definitions. But what we found out is that each one of us is a brain…

The Breakfast Club © Universal
Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
Matthias


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