Musik & Film #37: Heroes

Musik & Film #37: Heroes - The Perks of being a Wallflower

Egal, ob Frances Ha oder The Secret Life of Walter Mitty: David Bowie verfolgt mich momentan mehr denn je. Dementsprechend möchte ich an dieser Stelle erneut eine Szene mit seiner Musik erwähnen, die mich immer noch nicht losgelassen hat. Ende November 2012 wurde ich von Stephen Chbosky Adaption seines eigenen Briefromans The Perks of Being a Wallflower regelrecht überwältigt. Im Grunde ist der Film eine ganz normale Coming-of-Age-Geschichte – doch womöglich gerade wegen dieser einfachen sowie ehrlichen Herangehensweise einer der wenigen Werke, von denen es wirklich nur eine überschaubare Anzahl gibt. Und dann ertönt David Bowies Heroes im Moment der Unendlichkeit.

I don’t know if I will have the time to write anymore letters because I might be too busy trying to participate. So if this does end up being the last letter I just want you to know that I was in a bad place before I started high school and you helped me. Even if you didn’t know what I was talking about or know someone who has gone through it, you made me not feel alone. Because I know there are people who say all these things don’t happen. And there are people who forget what it’s like to be 16 when they turn 17. I know these will all be stories someday. And our pictures will become old photographs. We’ll all become somebody’s mom or dad. But right now these moments are not stories. This is happening, I am here and I am looking at her. And she is so beautiful. I can see it. This one moment when you know you’re not a sad story. You are alive, and you stand up and see the lights on the buildings and everything that makes you wonder. And you’re listening to that song and that drive with the people you love most in this world. And in this moment I swear, we are infinite.

The Perks of Being a Wallflower © Capelight

Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
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  • Ich bin ja ein Fan dieser Rubrik. Und vor allem aus dem Grund, weil sie immer die Stellen anspricht, über die ich selber schreiben würde (Vielleicht verfluche ich sie deshalb auch insgeheim :D) Nun ja, ich glaube kein Film hat mich je so überrascht wie dieser. Der Grund: Ezra Miller, Emma Watson, Logan Lerman und ein Soundtrack der so gut die Emotionen seiner Protagonisten unterstreicht, wie es kaum besser geht. „Heroes“ könnte fast zur Ode einer ganzen Generation an mit dem Erwachsen werden kämpfenden Jugendlichen werden. Die beste Szene in einem grandiosen Film, die jedem Jugendlichen aus dem Herz spricht (auch denen, die es nicht zugeben). Ein anderer Film mit gleicher Magie ist „Nick und Noras Infinite Playlist“. Warum sollte der Titel bereits vorwegnehmen.

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