Musik & Film #65: Self Portrait

Musik & Film #65: Self Portrait - The Lego Movie

Es ist geradezu unglaublich, was alles in The Lego Movie steckt. Ein Film, der den Ansprüchen einer Lego-Kiste mehr als gerecht wird: Hineinstürzen und wühlen – das Abenteuer entsteht von selbst. Phil Lord und Chris Miller beweisen bereits seit ein paar Jahren, dass sie in puncto Kreativität nicht unterzukriegen sind. Was mit dem komplett unterschätzen Cloudy with a Chance of Meatballs anfängt, zieht sich über 21 Jump Street und findet dieses Jahr mit gleich zwei Filmen seinen Höhepunkt: The Lego Movie und 22 Jump Street. Zwei Filme, deren Ausgangssituation sich auf den ersten Blick eher in den Kategorien dummdreister Werbefilm und ideenloses, überflüssiges Sequel einordnen ließen.

Und dennoch brechen beide mit den Erwartungen und offenbaren Anstelle des schöpferischen Ausverkaufs etwas Wunderbares. Aber damit genug Verehrung für die Herren Lord und Miller. Was ich eigentlich sagen wollte: The Lego Movie ist super! Und wartet besonders im Superhelden-Sektor mit allerlei Spiel, Spaß und Freude auf. Zum Beispiel, wenn Green Lantern ganz frech in einer Warner Bros.-Produktion (!) vor seinen Kollegen bloßgestellt wird. Und dann gibt es da noch Batman, vertont von niemand Geringerem als Will Arnett. Das ist zum Sterben witzig und das Beste kommt noch: Er singt und zwar von Dunkelheit, Einsamkeit und seinen respektive keinen Eltern.

The Lego Movie © Warner Bros.

Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
Matthias


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