Musik & film #68: Come and Get Your Love

Musik & film #68: Come and Get Your Love - Guardians of the Galaxy

Mit Guardians of the Galaxy hat James Gunn nicht nur einen der besten Film aus dem MCU abgeliefert, sondern auch dafür gesorgt, dass 2014 sein Blockbuster-Versprechen einhalten konnte. Besonders der Soundtrack – auch als Awesome Mix Vol. 1 bekannt – sorgte für das Gewisse etwas, das den wilden Weltraum-Trip von seinen Kollegen abhebt. Von David Bowie über Blue Swede bis hin zu The Runaways: Zwei Dekaden Musikgeschichte (die 1970er und die 1980er) versammeln sich in Guardians of the Galaxy. Der größte Coup gelingt jedoch gleich am Anfang im Rahmen einer im Grunde schlichten Credit-Sequence, die sich als wundervolle Indy-Hommage nach dem Prolog entpuppt. Irgendwann irgendwo in einer gar nicht mal allzu weit entfernten Galaxis landet Peter Quill (Chris Pratt) auf einem apokyptischen Planeten. Die Landschaft ist geprägt von Gestein und Ruinen. Der Star-Lord hüpft munter durch die Gegent, setzt sich seine Köpfhörer auf und fängt das Tanzen an. In diesem Moment setzt Come and Get Your Love von Redbone ein und James Gunn inszeniert mit verspielter Leichtigkeit einen der unerwartetsten Kino-Momente 2014.

Guardians of the Galaxy © Walt Disney Studios Motion Pictures

Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
Matthias


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