Wes Anderson: Violence – Ein Video-Essay

Wes Anderson: Violence - Ein Video-Essay

Was?! Schon wieder ein Video-Essay zu Wes Anderson? Ja, genau – und dieses Mal vielleicht sogar einer der wichtigsten. Denn während sich die meisten Videos dieser Art im offensichtlichen Stil des Regisseurs verlieren, beleuchtet Wes Anderson – Violence in Form eines flotten Zusammenschnitts eine weniger auffällige Seite seiner Filme, nämlich die Gewalt. So perfekt das Puppenhaus von Wes Anderson auch scheinen mag: Immer wieder gibt es die dreckigen Ausrutscher, meist in all der Symmetrie gar nicht erkennbar. Aber gerade dann werden Filme wie The Grand Budapest Hotel oder Moonrise Kingdom erst so richtig interessant und bewegend. Im Bruchteil einer Sekunde stürzen Welten in sich zusammen und der eben noch blaue Himmel verwandelt sich in ein düsteres Gewölbe. Auch hinter Wes Andersons idyllisch bunter Fassade verbirgt sich ein tiefer Abgrund, der im Grunde immer gegenwärtig ist, meistens aber aufgrund der satten Farben einfach nur übersehen wird. (via)

The Grand Budapest Hotel © 20th Century Fox

Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
Matthias


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