Wes Craven (1939-2015)

Wes Craven (1939-2015)

Heute war ein unglaublicher Scheißtag. Vielleicht sogar so einer, an dem man sich fragt, warum man am nächsten Tag überhaupt noch aufstehen sollte. Und heute früh habe ich von Wes Cravens Tod auf Twitter gelesen. Das macht den Tag jetzt nicht unbedingt besser, aber beehrt ihn doch noch mit einem Moment der Ruhe und Erinnerung – wenn auch aus traurigem Anlass. Denn egal wie (erschreckend) wenige Filme ich bisher von Wes Craven gesehen habe: Die, die ich kenne, haben mich geprägt, vermutlich sogar noch lange, bevor ich sie überhaupt zum ersten Mal gesehen habe.

Ein zerflatterter Hut, ein verbranntes Gesicht, ein schwarz-rot-gestreifter Pullover und ein Klingenhandschuh – das alles gehörte für mich schon immer ein bisschen zur Definition von Angst und der gleichzeitigen Faszination für selbige. Genauso die Ghostface-Maske, die mich nicht nur das Fürchten lehrte, sondern mir ebenfalls die verspielte Seite des Grauens zeigte. Zwar existieren Scream und Scream 2 erst seit wenigen Monaten in vollständiger Form in meinem Kopf, dafür ist Scream 4 ein ganz besonderer Film, den ich sehr lieb habe. Und auch A Nightmare on Elm Street werde ich nie wieder vergessen. Was Wes Craven hier geschaffen hat, erzählt nicht nur viel darüber, zu was Horrfilme, sondern vor allem Bilder und Töne in der Lage sein können.

Auf Wiedersehen.

„The first monster you have to scare the audience with is yourself.“ – Wes Craven

Red Eye © DreamWorks / A Nightmare on Elm Street © Warner

Matthias

Matthias

Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
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