Wollmilchcast #4 – Jenny & Matthias reden über Seelen & To the Wonder

The Host (Andrew Niccol, 2013)

Wenn Jenny von The Gaffer und ich im vierten Wollmilchcast nicht gerade über die perfekte – oder zumindest annähernd perfekte – Aussprache von Saoirse Ronan philosophieren, reden wir sogar über ihren neuen Kinofilm, der leider überhaupt nicht so wundervoll ist, wie seine Hauptdarstellerin. The Host, der hierzulande als Seelen promoted wird, kann seinen Ursprung ärgerlicherweise nicht verschleiern – die zugrundeliegende Romanvorlage stammt nämlich aus dem Kopf (?) von Stephenie Meyer. Dafür bietet Terrence Malicks To The Wonder, den ich bereits in meiner persönlichen Retrospektive erwähnt hatte, ein radikales Kontrastprogramm und lässt sich außerdem um einiges besser mit Terminator: Salvation vergleichen, den ich an dieser Stelle vor Kurzem eine, äh, Widmung dediziert habe.

Show Notes:

00:00:01 – Erste Gedanken zu Arrested Development  Staffel 4 im als dritten Wollmilchcast angekündigten vierten Wollmilchcast.

00:06:00 – Der Versuch, den Inhalt von Seelen in zusammenhängende Sätze zu packen. Anschließend der Versuch, den Film in einer Sprechtherapie zu verarbeiten. (Saoirse)

00:39:00 – Über Terrence Malicks To the Wonder. (Bilge Ebiris Text über To the Wonder als Ballet)

01:05:30 – Hangover 3 und was Todd Phillips mit Lars von Trier gemein hat.

01:19:00 – Die endlose Nacht und der endlose Schweiß auf dem Tempelhofer Feld.

[Das Einbetten geht immer noch nicht. Warum auch immer. Dafür gibt es hier den direkten Link zur mp3]

Der Wollmilchcast bei Twitter:

@gafferlein

@Beeeblebrox

Der Wollmilchast als Feed und bei iTunes.

History:

Wollmilchcast #1 – Jenny & Matthias reden über Star Trek Into Darkness

Wollmilchcast #2 – Jenny & Matthias reden über Fast & Furious 6

Wollmilchcast #2 – Jenny & Matthias reden über der Große Gatsby

Hier noch ein paar Worte:

Vor traumhafter Kulisse – zumeist die Wüste mit ihrem felsigen Gestein, gelegentlich auch ein behütetes Kornfeld im Herzen der Felslandschaft – plätschert die Liebesgeschichte ohne nennenswerte Pointen und Höhepunkte, geschweige denn den Anzeichen einer spannenden respektive vorhandenen Dramaturgie, vor sich hin, sodass nicht einmal Andrew Niccol im fragwürdigen Mikrokosmos aus dem Kopf (?) von Stephenie Meyer einen erwähnenswerten Reibungspunkt findet, der die gezeigte Zukunftsvision auch nur ansatzweise hinterfragt. Dabei versteckt sich in The Host womöglich sogar ein spannender Grundgedanke. Die Aneinanderreihung von unfreiwillig komischen Momenten fördert diesen jedoch nicht zutage.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=d_M8mFf2DjY&feature=youtu.be]

Von Matthias Hopf

Bild- und Videoquelle: The Host / Seelen © Concorde
Matthias

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Matthias mag Filme genauso sehr wie Serien und wäre gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen. Ansonsten ist er regelmäßig Lost In Translation, was neben The Empire Strikes Back auch einer seiner Lieblingsfilme ist. Laut Werner Herzog schaut er zu viel ins Internet. Das ist sein Problem.
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