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The Gaze: Barry Jenkins bereitet mit einem 52-minütigen Prolog/Epilog den Start von The Underground Railroad vor

Am Freitag startet The Underground Railroad auf Amazon Prime. Aus diesem Anlass hat Barry Jenkins ein letztes Video auf Vimeo geteilt, das auf den Start der Serie vorbereitet. Auf Twitter beschreibt er es als möglichen Prolog/Epilog. Vor allem aber will er damit eine Frage beantworten, die ihm viel zu wenig gestellt wird – die Frage nach dem „Black gaze; or the gaze distilled.“

The Gaze, so der Titel des Videos, entführt in seinen rund 52 Minuten an diverse Schauplätze von The Underground Railroad und rückt die Figuren in den Vordergrund, die sich für gewöhnlich im Hintergrund einer Szene befinden. Regungslos stehen sie da, während James Laxtons Kamera um sie kreist oder sie einfach nur beobachtet. Dazu: Nicholas Britells meisterhafter Score.

Jenkins erklärt seine Inspiration hinter The Gaze wie folgt:

Early in production, there was a moment where I looked across the set and what I saw settled me: our background actors, in working with folks like Ms. Wendy and Mr. and Mrs. King – styled and dressed and made up by Caroline, by Lawrence and Donnie – I looked across the set and realized I was looking at my ancestors, a group of people whose images have been largely lost to the historical record.

Außerdem schreibt er in einem begleitenden Text:

What flows here is non-narrative. There is no story told. Throughout production, we halted our filming many times for moments like these. Moments where… standing in the spaces our ancestors stood, we had the feeling of seeing them, truly seeing them and thus, we sought to capture and share that seeing with you.

Auch wenn Jenkins The Gaze nicht als eigene Episode von The Underground Railroad betrachtet, fügen sich diese 50 Minuten perfekt in die Sprache und den Rhythmus der Serie ein.